von Stefan Merten (Cogito)

Der vor der dänischen Küste gestrandete, offenbar ertrunkene Wal ist „Timmy“, „Hope“, oder wie auch immer er genannt wurde, das bestätigen die dänische Küstenwache und Wissenschaftler. Von den aktionistischen und teilweise schon radikal agierenden und verbalisierenden, selbsternannten „Wal-Rettern“ hört man – genau – nichts. Kein einziges Wort.

Ich kann mir aber jetzt schon ausmalen, wie die Ausreden sein werden, wenn man MV-Umweltminister Backhaus und andere „Wal-Retter“ mit dem Ergebnis ihres Schwachsinns konfrontiert: Man hätte ja was tun müssen, dass der Wal nun tot ist, seien andere schuld.

Am allerbesten gibt man den Wissenschaftlern die Schuld, die die „Rettung“ viel zu lange hinausgezögert hätten, denn sonst – schwör! – hätte das Tier selbstverständlich (!1!!11!) überlebt. Keiner aus der ganzen Horde der Beteiligten wird hingehen und eingestehen: „Ja, wir haben Mist gebaut. Tatsächlich sind wir die Tierquäler, nicht die Wissenschaftler.“

Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse haben heute keinerlei Bedeutung mehr. Recht hat der, der am lautesten schreit, Trump nacht es tagtäglich vor. Ganz offen gesagt: Diese Menschheit hat es verdient, wenn sie mit Paulen und Trompeten untergeht. Und im Sinne und zum Schutz dieses Planeten, seiner Fauna und Flora, am besten so schnell wie möglich.

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Transparenzhinweis: Backhaus ist natürlich Umweltminister in MV, nicht in SH. Das habe ich korrigiert.

Autor: Stefan Merten | Cogito