Am 11. September 2001 wurde die Welt Zeuge beispielloser Terroranschläge.
In New York City wurden zwei entführte Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers gelenkt. Menschen in den Gebäuden, Passagiere und Besatzungsmitglieder verloren ihr Leben. Die anschließenden Brände und der Einsturz der Türme rissen Tausende Menschen in den Tod.
In Arlington, Virginia, traf ein weiteres entführtes Flugzeug das Pentagon, den Sitz des US-Verteidigungsministeriums. Auch dort starben Menschen – Menschen, die einfach ihrer Arbeit nachgingen und Menschen an Bord des Flugzeugs.
Und dann war da Flight 93.
Die Passagiere und Besatzungsmitglieder erfuhren über Telefonate von den anderen Anschlägen. Sie begriffen, dass auch ihr Flugzeug Teil dieses Terrorakts war und auf Washington zuflog. Sie hätten sich zurückziehen können. Stattdessen entschieden sie sich, gemeinsam Widerstand zu leisten.
Sie stürmten das Cockpit.
Mitten in Todesangst bewiesen gewöhnliche Menschen außergewöhnlichen Mut. Sie kämpften darum, die Kontrolle über das Flugzeug zurückzugewinnen – und verhinderten damit, dass Flight 93 sein vorgesehenes Ziel in Washington erreichte. Um 10:03 Uhr stürzte die Maschine bei Shanksville in Pennsylvania ab.
Wir erinnern uns auch an die Feuerwehrleute, Polizeibeamten, Rettungskräfte und alle anderen Helfer, die am World Trade Center, am Pentagon und an anderen Orten unter Einsatz ihres eigenen Lebens versuchten, Menschen zu retten. Viele von ihnen gingen in die brennenden Gebäude, während andere bereits flohen. Sie wussten nicht, was sie erwartete – und gingen trotzdem hinein.
2.977 Menschen wurden an diesem Tag ermordet.
Menschen aus 90 Nationen. Eltern. Kinder. Partner. Freunde. Kolleginnen und Kollegen. Menschen mit Träumen, Plänen und einem ganzen Leben vor sich.
25 Jahre später dürfen wir sie nicht auf eine Zahl reduzieren.
Wir erinnern uns an ihre Namen.
Wir erinnern uns an ihre Familien.
Wir erinnern uns an ihren Mut.
Und wir erinnern uns daran, wohin Hass und Entmenschlichung führen können.
Fanatismus und Extremismus – gleich ob politisch, religiös, ideologisch oder aus welchem anderen Grund auch immer – haben noch nie etwas Positives bewirkt.
Sie zerstören Leben. Sie spalten Menschen. Sie hinterlassen Leid.
Was wir ihnen entgegensetzen sollten, sind Menschlichkeit, Mut, Zusammenhalt, Vernunft und die Achtung vor dem Leben.
Wir vergessen niemals – Never Forget.
🕯️ 11. September 2001 – 25 Jahre Erinnerung


Schreibe einen Kommentar